Öffentlichkeitsarbeit

Wir möchten regelmäßig die Öffentlichkeit auf frauenspezifische Themen aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.

Durch Presse- und Medienarbeit, Vorträge in Gruppen und Einrichtungen sowie andere Veranstaltungen informieren wir über unsere Arbeit und leisten Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu frauenspezifischen Fragen.

Unsere Schwerpunktthemen - Gewalt gegen Frauen und Essstörungen - bringen wir mit speziellen Aktionen in die Öffentlichkeit.


Jahresrückblick und Statistik 2021

Werfen Sie mit uns einen kurzen Blick zurück auf 2021.

Jahresrückblick 2021

Kurzstatistik 2021

Zum 25.11.2021 Tag zur Beseitigung gegen Gewalt an Frauen

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2021 hat der Runde Tisch im Rheinisch-Bergischen Kreis mit Fördermitteln des Landes NRW Radiospots erstellt.
Alle Spots werden am 27.11.2021 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bei Radio Berg ausgestrahlt.

Hier hören Sie den Spot der Allgemeinen Frauenberatungsstelle für den RBK:

Landesweite Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen, zum 25.11.2021

In diesem Jahr veranstaltet das Ministerium Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung  eine landesweite Aktionswoche zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, der in diesem Jahr zum 40. mal stattfindet. Die Pressemitteilung zu der Aktionswoche finden Sie hier

Zum internationalen Frauentag am 8. März 2021

Ein Transvestit – aber bloß keine Frau!

Im Vorfeld des Weltfrauentages wählten die Linken eine weibliche Doppelspitze und die Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz eine Generalsekretärin – und das ganz ohne Quote. Es könnte der Eindruck entstehen, dass Frauen auf dem Weg zur Gleichberechtigung seien, wenn nicht so viele Kulturen genau das Gegenteil beweisen würden.

Zahlreiche Beispiele aus der Geschichte zeigen, dass Frauen von Natur aus alles andere sind als schwach. Wie stark das weibliche Geschlecht sein konnte, lag jenseits der Vorstellungskraft des einen oder anderen Wissenschaftlers. Nur so kann man sich erklären, dass eines der berühmtesten keltischen Hügelgräber der jungen Eisenzeit bis in die 1980er Jahre als das Fürstengrab von Vix in die Geschichte einging. Auch wenn die Indizienlage klar auf die überaus prunkvolle Bestattung einer Frau hinwies, hielten Wissenschaftler jahrzehntelang daran fest, dass hier ein Mann oder wenigstens ein Transvestit bestattet sein müsse. Inzwischen steht zweifelsfrei fest, dass einer Fürstin die letzte Ehre erwiesen wurde.

Ähnlich verhält es sich mit dem Wikingergrab des „Kriegers von Birka", der mit zwei Pferden, Schwertern, Pfeilspitzen und einem Speer bestattet wurde. Erst im Jahr 2014 wurden die Knochen von einer Bioarchäologin genauer untersucht mit dem Ergebnis, dass die Maße für eine Frau sprachen. Die letzten Zweifel der Archäologen konnte schließlich ein DNA-Test ausräumen.

Wie die beiden Beispiele zeigen, haben Frauen im Laufe der Geschichte der Menschheit immer wieder bewiesen, dass sie mit Umsicht sowie Weitsicht arbeiten, planen, forschen, kämpfen und auch regieren können. Heute vermelden die Universitäten einen überproportionalen Frauenanteil bei Studiengängen mit Numerus Clausus. Dass am Ende immer noch die Männer die Karriere machen, wird gerne mit der biologischen Mutterrolle begründet. Dabei wird vergessen, dass bei der Kindererziehung die Vaterrolle ebenso wichtig ist. Vielleicht wäre es am Ende eine Win-Win-Situation, wenn Frauen und Männer gleichberechtigt arbeiten und erziehen, was vielleicht dazu beitragen könnte, dass die physische und psychische Gewalt gegen Frauen ein Ende findet. Bis es soweit ist, sollten alle Frauen wissen, dass es Netzwerke von Frauen für Frauen gibt, die sie in schwierigen Situationen auffangen können.

ASS - Anonyme Spurensicherung

Die Allgemeine Frauenberatungsstelle für den Rheinisch-Bergischen Kreis ist im Projekt "Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftaten" (ASS) aktiv, das vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW gefördert wird.

In Kooperation mit der Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt für den RBK haben wir einen Flyer erstellt, der über die Möglichkeit der Anonymen Spurensicherung (ASS) nach einer Sexualstraftat informiert.

Die ASS ermöglicht Frauen nach einer Sexualstraftat, die Sicherung der Spuren und die ärztliche Untersuchung und Versorgung OHNE eine Anzeige stellen zu müssen. Eine betroffene Frau hat damit Zeit, sich in Ruhe zu überlegen ob sie eine Anzeige erstatten möchte. Mehr dazu entnehmen Sie dem FLYER

Betroffene Frauen, Angehörigen und Fachkräfte können unsere Beratung nutzen.

Wir kooperieren außerdem mit den Krankenhäusern die die ASS anbieten.

Die Frauenberatungsstelle im Rheinisch Bergischen Kalender 2018

In einem Beitrag des Rheinisch Bergischen Kalenders 2018 stellen wir die Allgemeine Frauenberatungsstelle für den Rheinisch-Bergischen Kreis auf den Seiten 198-205 vor und erzählen ein wenig unsere Geschichte von den Anfängen bis heute. Erschienen ist der Kalender im Heider Verlag (Bergisch Gladbach) im September 2017. Schauen Sie doch einfach mal hinein!

Jahresunabhängiger Kunstkalender

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens hat die Allgemeine Frauenberatungsstelle für den Rheinisch-Bergischen Kreis einen jahresunabhängigen Kunstkalender herausgegeben, den Sie für 16 € in der Beratungsstelle erwerben können. Der Erlös fließt zu 100 Prozent in die Arbeit der Frauenberatungsstelle.

Hier können Sie sich den Kalender ansehen.

Ein herzlicher Dank geht an die Künstlerinnen, die für den Kalender ihre Arbeiten zur Verfügung gestellt haben:

  • Christa Fitzler
  • Manuela Klein
  • Petra Christine Schiefer
  • Christina Stoschus-Schumann
  • Maria Schätzmüller-Lukas
  • Mechthild Stross
  • Edda Jende
  • Margret Weiler
  • Dagmar Laustroer
  • Seong-Hi Kang (in Zusammenarbeit mit Herrm-Jörg Barner)
  • Petra Robels
  • Marie-Claude Maqua-Klein

Eine NANA für ein Leben ohne Gewalt gegen Frauen

In Anlehnung an die NANAs der Künstlerin Niki de Saint-Phalle gestalteten Mitgliedsfrauen des Vereins 2009 eine lebensgroße Figur, die öffentlich bemalt wurde. Niki de Saint-Phalle, Erfinderin der NANA-Figuren, war selbst sexualisierter Gewalt ausgesetzt, und ihre lebensbejahenden Figuren entstanden nach der Verarbeitung ihrer Traumata. Mit unserer Figur wollen wir ein Zeichen setzen für ein Leben ohne Gewalt für Frauen.

Unsere NANA ging dann "auf Reisen" und war in vielen Institutionen zu sehen.

Wenn Sie unsere NANA in Ihrer Einrichtung aufstellen und damit ein Zeichen setzten wollen gegen Gewalt an Frauen, würden wir uns über Ihre Kontaktaufnahme freuen. Telefonisch unter 02202-45 112 oder per E-Mail unter frauenberatungsstelle-bgl@t-online.de.